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ENERGIEOPTIMIERUNG

 

Der Strompreis steigt seit mehr als 10 Jahren stetig, ohne dass ein Ende abzusehen ist. Bei der Verteilung der Kosten von Beleuchtungsanlagen gilt es vorhandene Ressourcen effektiver auszuschöpfen und Einsparmöglichkeiten zu erkennen. Die intelligente Nutzung des Tageslichts, die Vermeidung unnötigen Stromverbrauchs und die an unterschiedliche Sehaufgaben angepasste und über Wartungsfaktoren langfristig gesicherte Lichtleistung, sind die wichtigsten Ansätze zur energiesparenden Beleuchtung von Gebäuden.

Jedes Beleuchtungskonzept ist anders und hat individuelle Rahmenbedingungen. In Planungen, die auch noch die Einsparpotentiale von Lichtmanagement berücksichtigen wollen, jeweils in höherem Maße individuell. Mit einer Analyse der aktuellen Beleuchtungskosten beginnt der Weg zur effizienten Beleuchtungsanlage. Sie begreift die Wechselwirkungen der Bereiche Ökonomie, Ergonomie und Ökologie einer Beleuchtungselektronik und erschließt daraus Einsparmöglichkeiten. Bei der Ausarbeitung eines maßgeschneiderten Konzeptes werden Sie mit Fachkompetenz und Erfahrungen aus vielfältigen Projekten durch das Team der Energieoptimierung optimal unterstützt.


TEAM ENERGIEOPTIMIERUNG


Wenn alle Einsparpotentiale identifiziert und ausgenutzt werden sollen, empfiehlt sich eine frühzeitig Beratung und Betreuung durch Experten. Auch in der Umsetzungsphase ist die Begleitung von Projekten wichtig. Unser Team Energieoptimierung mit langjähriger und vielfältiger Projekterfahrung freut sich auf die Ausarbeitung von Lösungen für Sie.

THEMEN DER ENERGIEOPTIMIERUNG

LED

Die LED-Technologie hat sich auch bei Aufgaben in der Technischen Beleuchtung erfolgreich und schnell etabliert. LEDs sind ausgesprochen energieeffizient und haben, bei zuverlässigem Temperaturmanagement, eine lange Lebensdauer. Betrieben mit elektronischen Treibern werden optimale Wirkungsgrade sichergestellt. Zum Einordnen der Lichttechnik geben wir für LED-Leuchten die absolut photometrische Daten an. Zur Leistungsstärke kommt ihre gute bis exzellente Farbwiedergabe hinzu. Da die LED selbst robust, unempfindlich, vibrationsfest und bruchsicher ist, ist die Breite der Anwendungsbereiche besonders groß. Mit den neuen Bauformen der LED kommen Veränderungen beim Leuchtendesign hinzu. Bestimmend für die Effizienz der Leuchten sind die optimale Abstimmung von LED-Modulen, deren Lichtfarben und Lumenpaketen sowie vorgeschaltete Optiken. Ergänzt um Lichtmanagementsysteme können die Energiesparpotentiale der LED voll ausgeschöpft werden. Die Effizienzgewinne weisen wir in Vergleichsberechnungen abhängig von der jeweiligen Raumsituation aus. Damit addieren sich zu den wesentlichen technologischen Vorzügen dann vor allem auch die wirtschaftlichen Vorteile.

T5 Leuchtstofflampen

Mit einem Rohrdurchmesser 16 mm und zu jeder Lampenlänge zwei unterschiedliche Wattagen sind sie optimiert für Umgebungstemperatur von 35 °C Betrieb am elektronischen Vorschaltgerät. Wegen der kleineren Bauform von T5-Lampen ermöglichen sie geringere Dimensionen der Leuchten. Mit den HE-Typenreihen (High Efficiency) in 14, 21, 28 und 35 Watt sind sie optimiert auf hohe Lichtausbeute von bis zu 104 Lumen/Watt. Sie haben gleiche Leuchtdichten aber unterschiedliche Lampenlängen, die gleich hell erscheinen. Ideal für Anwendungen mit hohem Lichtbedarf ist die HO Typenreihe (High Output). Auf hohen Lichtstrom optimiert sind sie in den Wattagen mit 24, 39, 49, 54 und 80 Watt verfügbar. Dabei stehen in einer Länge (1480 mm) 3 Wattagen 35, 49 und 80 Watt zur Verfügung.

T8 Leuchtstofflampen

Mit einem Rohrdurchmesser von 26 mm sind sie optimiert für Umgebungstemperatur von 25 °C Betrieb am elektronischen Vorschaltgerät. Aus energetischen Gründen ist der Betrieb an magnetischen Vorschaltgeräten stark rückläufig. Dreibanden-Leuchtstofflampen (z. B. Lichtfarbe 840 und 830) zeichnen sich durch maximalen Lichtstrom und gute Farbwiedergabe aus. Eine hohe Lichtausbeute ist beim Betrieb am elektronischen Vorschaltgerät mit bis 91 Lumen/Watt sichergestellt. Wegen der verminderten Lichtleistung bieten sich für Standard-Leuchtstofflampen aus Energieeffizienzgründen Sanierungslösungen an.

BETRIEBSGERÄTE

 

Die Vorschaltgeräte (VG) für Leuchtstofflampen werden nach dem Energie-Effizienz-Index (EEI) klassifiziert. Weiterhin werden sie nach BAT (Best Available Technology = beste verfügbare Technologie) unterteilt. Bei LED Leuchten werden für die elektronischen Treiber keine Klassifikation vorgenommen. Hier wird die Systemleistung ermittelt und die Effizienz der Gesamtleuchte ausgewiesen.
 

  • Konventionelles Vorschaltgerät (KVG)
  • Drossel aus Kupfer und bewickelten Eisenkern
  • Verlustarmes Vorschaltgerät (VVG)
  • Drossel aus stärkerem Kupferdraht und höherwertigem Eisen
  • Elektronisches Vorschaltgerät (EVG)
  • Frequenzwandler / Oberwellenbegrenzer / HochfrequenzfilterLampe
  • wird mit Hochfrequenz betrieben (> 30 kHz)
A1-BAT Dimmbare elektronische VG mit verbessertem Wirkungsgrad
A1 Dimmbare elektronische VG
A2-BAT Elektronische VG mit minimalen Verlusten
A2 Elektronische VG mit reduzierten Verlusten
A3 Elektronische VG
B1 Magnetische VG mit sehr geringen Verlusten (VVG)
B2 Magnetische VG mit moderaten/geringen Verlusten seit 1.3.2012 nur noch mit max. Standby-Verlust von 0,5W zulässig
C Magnetische VG mit moderaten Verlusten (KVG) nicht mehr zulässig seit 21.11.2005
D Magnetische VG mit sehr hohen Verlusten (KVG) nicht mehr zulässig seit 18.12.2002

 

LICHTTECHNIK

Leuchten, bei denen die Anwendung im Vordergrund steht, sollten mit einem bestmöglichen Leuchtenbetriebswirkungsgrad konzipiert sein. Dazu gehören bei den lichtlenkenden Teilen die Verwendung hochwertiger Materialien, wie zum Beispiel Reinstaluminium mit seinen guten Reflexionseigenschaften, und Entblendungsmaßnahmen, wie Scheiben oder Raster. Weitere Kriterien sind die Lichtverteilung und das thermische Verhalten der Leuchte, abgestimmt auf die Beleuchtungsaufgabe. Das optimale Zusammenspiel dieser Faktoren führt zu Leuchten, die ein Höchstmaß an Licht abstrahlen. Und das minimiert die erforderliche Leuchten-Stückzahl für eine Anlage.

Regiolux weist für seine Leuchten im Katalog und Internet alle relevanten Werte in einer Übersicht aus. Etwa Lichtstärkeverteilungskurven gemäß DIN 5032 (längs und quer zur Leuchtachse) und einer Übersicht der benötigten Leuchten pro Raumfläche für definierte Raumhöhen bei 300 lx bzw. 500 lx.

WARTUNG

Damit Beleuchtungssysteme einwandfrei funktionieren und ihre vorgesehenen Leistungsmerkmale erbringen sind Wartungskosten im Lebenszyklus der Beleuchtungsanlage vorzusehen. Als ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor sind die Instandhaltungskosten mit rund 25 Prozent an den Beleuchtungskosten zu veranschlagen. Unter diesen Punkt fallen nicht nur die Reinigung und Wartung sondern auch der Austausch von Leuchtmitteln und der damit verbundene Zeitaufwand. Wartungsarme Systeme, geschlossene Leuchten mit hohem Leuchtenwartungsfaktor und durchdachte, einfache Möglichkeiten, das Leuchtmittel auszutauschen, helfen die Betriebskosten zu senken und steigern gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit. Die Wartungsintervalle hängen direkt mit der gewählten Leuchte und dem eingesetzten Leuchtmittel ab. Daher muss zum Bestimmen des Wartungsfaktors die Lichtquelle und die Leuchte immer zusammen betrachtet werden. Empfehlenswert ist die Auswahl von Leuchtmitteln mit hoher Lebensdauer und somit geringer anzusetzenden Wechselkosten. 

LICHTPLANUNG MODERN DENKEN

Gesetzliche Vorgaben, Trends und steigende Energiekosten bestimmen zunehmend die technische Ausrüstung haustechnischer Anlagen, einschließlich Beleuchtungsanlagen. Sie finden ihren Niederschlag nicht zuletzt in der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV). Mittlerweile halten Lichtsteuerungen und Lichtmanagementsysteme steten Einzug in Beleuchtungsanlagen. Durch den Einsatz von intelligenter Lichtsteuerung sind Energieeinsparungen von bis zu 80 Prozent gegenüber herkömmlichen Anlagen möglich. Dabei ist es unerheblich ob es sich um die energieeffiziente Steuerung und Regelung einer kleinen, mittleren oder großen Beleuchtungsanlage handelt. 

Von der einfachen Ein/Aus-Schaltung über Sensorik durch Bewegungs- oder Präsenzmelder, bis hin zur komplexen nutzungsoptimierten DALI-Anlage mit Tageslichtregelung, bietet Regiolux vielfältige Lösungen zur effizienten Steuerung und Regelung der Beleuchtungsanlagen. Maßgeblich ist der Zuschnitt auf die technischen Anforderungen, ein vorgeschriebenes Beleuchtungsniveau an Arbeitsplätzen.

Licht- und Präsenzsensoren für Einzelräume, die nicht permanent genutzt werden, haben sich zum Standard entwickelt. Um Beleuchtung auch umfassend, wie im modernen Facility-Management, effizient einzusetzen, ist die jeweilige Beleuchtungssituation mit parametrierbaren und programmierbaren Lichtmanagementsystemen optimal steuerbar. Hierbei spielen Effizienz und Komfort zusammen. In Tageslichtszenarien wird das Kunstlicht nicht nur einfach zugeschaltet, sondern entsprechend der erforderlichen Gesamtbeleuchtung gedimmt. Die Aktionen von Beschattungsanlagen fließen zusätzlich in die Steuerung ein.

Schon bei typischen Standard-Anwendungen werden mit den Leuchtensystemen von Regiolux durch optimale Systemleistungen dauerhaft niedrige Unterhaltungs- und Wartungskosten realisiert.

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